- Licht ist Leben: Dein Philodendron erubescens liebt helles, indirektes Licht – zu dunkle Ecken lassen seine charakteristische rote Färbung leider verblassen.
- Durst-Check: Gieße erst, wenn die oberen zwei bis drei Zentimeter der Erde abgetrocknet sind; Staunässe ist der größte Feind seiner fleischigen Wurzeln.
- Kletterkünstler: Da er in der Natur an Bäumen emporsteigt, schenkst du ihm am besten einen Moosstab, um große Blätter und ein gesundes Wachstum zu fördern.
Warum der Philodendron erubescens die perfekte Wahl für deinen Urban Jungle ist
Der Philodendron erubescens, oft auch als „Rotblättriger Philodendron“ bezeichnet, ist für mich eine der dankbarsten Pflanzen, die du dir als Einsteiger oder Fortgeschrittener ins Haus holen kannst. Sein Name „erubescens“ leitet sich vom lateinischen Wort für „erröten“ ab, was perfekt auf die wunderschönen rötlichen Blattstiele und die oft rötlich schimmernden Unterseiten der jungen Blätter anspielt. Ich liebe es, wie diese Pflanze Dynamik in den Raum bringt. Er ist ein klassischer Kletterer aus den tropischen Regionen Kolumbiens und bringt daher dieses unvergleichliche Dschungel-Feeling mit sich. Wenn du ihn beobachtest, wirst du feststellen, dass er sich mit seinen Luftwurzeln überall festhalten möchte. Das macht ihn zu einem interaktiven Mitbewohner, den du aktiv beim Wachsen unterstützen kannst.
Ein großer Vorteil dieses Philodendrons ist seine Robustheit. Er verzeiht dir auch mal einen kleinen Pflegefehler, solange du die Basics beachtest. Ich empfehle ihn besonders gerne Menschen, die weg von den Standard-Grünpflanzen hin zu etwas mehr Farbe und Exotik wollen, ohne direkt eine Mimose im Wohnzimmer stehen zu haben. Die Blätter sind pfeilförmig und glänzend, was dem Philodendron erubescens eine sehr edle Optik verleiht. Er wächst relativ zügig, sodass du schnell Erfolge siehst – und wir wissen beide, wie motivierend es ist, wenn fast wöchentlich ein neues, glänzendes Blatt aus der Scheide schlüpft. Er ist quasi der Fels in der Brandung deiner Pflanzensammlung: zuverlässig, wunderschön und immer für eine Überraschung gut, wenn er mal wieder einen neuen Wachstumsschub bekommt.
Der ideale Standort für deinen Philodendron erubescens und seine Lichtbedürfnisse
Wenn wir über den Standort für deinen Philodendron erubescens sprechen, müssen wir uns kurz vorstellen, wie er in seiner Heimat lebt. Dort wächst er im Halbschatten großer Urwaldbäume. Für dich zu Hause bedeutet das: Er braucht es hell, aber er hasst die pralle Mittagssonne. Wenn die Sonne direkt auf seine Blätter knallt, bekommt er unschöne Verbrennungen, die wie braune, trockene Flecken aussehen. Ich platziere meine Exemplare am liebsten an ein Ost- oder Westfenster. Dort bekommt er die milde Morgen- oder Abendsonne ab, was er absolut liebt. Ein Südfenster funktioniert auch, aber nur, wenn du ihn ein paar Meter in den Raum stellst oder einen dünnen Vorhang als Filter nutzt.
Die Lichtintensität hat übrigens direkten Einfluss darauf, wie intensiv die rote Färbung deines Philodendron erubescens ausfällt. Steht er zu dunkel, „vergrünt“ er. Die Pflanze produziert dann mehr Chlorophyll, um das wenige Licht optimal zu nutzen, und die schönen rötlichen Pigmente treten in den Hintergrund. Zudem werden die Abstände zwischen den einzelnen Blättern (die Internodien) immer länger, da die Pflanze verzweifelt dem Licht entgegengiert. Das sieht dann oft etwas spärlich und „vergeilt“ aus. Wenn du merkst, dass dein Philodendron nur noch kleine Blätter produziert, ist das ein klares Signal von ihm: „Alisa, ich brauche mehr Licht!“ Achte auch darauf, ihn regelmäßig zu drehen, damit er nicht einseitig zum Fenster wächst und schön symmetrisch bleibt.
Richtiges Gießen und die Gefahr von Staunässe beim Philodendron erubescens
Das Gießen ist das Thema, bei dem die meisten Pflanzeneltern unsicher werden, aber wir kriegen das hin! Dein Philodendron erubescens mag es zwar feucht, aber er ist keine Wasserpflanze. Ich nutze immer die „Fingerprobe“: Stecke deinen Zeigefinger etwa zwei bis drei Zentimeter tief in das Substrat. Fühlt es sich dort noch feucht oder gar nass an? Dann lass die Gießkanne stehen. Ist die Erde trocken und krümelig, darfst du wässern. Ich empfehle dir, immer zimmerwarmes, abgestandenes Wasser zu nehmen. Kalkhaltiges Leitungswasser verträgt er zwar besser als eine Calathea, aber auf Dauer freut er sich über Regenwasser oder gefiltertes Wasser deutlich mehr.
Ein ganz wichtiger Punkt beim Philodendron erubescens ist die Vermeidung von Staunässe. Wenn die Wurzeln zu lange im Wasser stehen, fangen sie an zu faulen, weil kein Sauerstoff mehr an sie herankommt. Das tückische daran ist, dass die Pflanze oben oft so aussieht, als hätte sie zu wenig Wasser (sie lässt die Blätter hängen), weil die verfaulten Wurzeln keine Feuchtigkeit mehr nach oben transportieren können. Wenn du dann noch mehr gießt, gibst du ihr den Rest. Achte also unbedingt auf ein Pflanzgefäß mit Abflusslöchern und schütte überschüssiges Wasser im Übertopf nach etwa 15 Minuten sofort weg. Im Winter, wenn die Pflanze weniger Stoffwechsel betreibt und die Lichtausbeute geringer ist, reduziere ich die Wassergaben deutlich. Er braucht dann eine kleine Ruhepause, um im Frühjahr wieder voll durchzustarten.
Das perfekte Substrat und die Nährstoffversorgung für den Philodendron erubescens
Damit dein Philodendron erubescens so richtig prächtig gedeiht, braucht er ein „Bett“, in dem sich seine Wurzeln wohlfühlen. Normale Blumenerde aus dem Baumarkt ist oft zu schwer und verdichtet mit der Zeit, was wieder zu Sauerstoffmangel führt. Ich mische mein Substrat für meine Philodendren immer selbst an. Eine Mischung aus hochwertiger Zimmerpflanzenerde, Pinienrinde (Orchideensubstrat), Perlit und etwas Aktivkohle ist das absolute Wellness-Programm für deinen Philodendron erubescens. Diese Mischung ist luftig, speichert aber trotzdem genug Feuchtigkeit, um die Pflanze zu versorgen. Wenn du das Wasser oben aufgießt, sollte es innerhalb weniger Sekunden unten aus den Löchern wieder rauslaufen – das ist das Zeichen für eine perfekte Drainage.
Was den Hunger angeht: Der Philodendron erubescens ist während der Wachstumsphase von März bis Oktober ziemlich hungrig. Ich empfehle dir, alle zwei Wochen einen hochwertigen Flüssigdünger für Grünpflanzen in das Gießwasser zu mischen. Achte darauf, den Dünger nie auf komplett trockene Erde zu geben, da dies die empfindlichen Wurzeln verbrennen kann – feuchte das Substrat vorher kurz mit klarem Wasser an. Im Winter stelle ich das Düngen komplett ein oder reduziere es auf einmal alle acht Wochen, falls die Pflanze unter künstlichem Licht weiterwächst. Ein kleiner Profi-Tipp von mir: Philodendren lieben auch organischen Dünger wie Wurmhumus, den du im Frühjahr einfach oben auf die Erdschicht geben kannst. Das gibt ihnen einen sanften, langanhaltenden Nährstoffkick.
Die Bedeutung der Luftfeuchtigkeit für ein gesundes Blattwachstum
Da der Philodendron erubescens aus den Tropen stammt, ist er an eine hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnt. In unseren Wohnzimmern, besonders während der Heizperiode im Winter, ist die Luft oft viel zu trocken. Das merkst du daran, dass die neuen Blätter Schwierigkeiten haben, sich aus ihrer Schutzhülle zu befreien, oder dass die Blattspitzen braun und knusprig werden. Ich versuche immer, die Luftfeuchtigkeit bei mir zu Hause um die 50 bis 60 Prozent zu halten. Das tut nicht nur dem Philodendron gut, sondern auch deinen eigenen Atemwegen! Ein Luftbefeuchter ist natürlich die Luxuslösung, aber es gibt auch einfachere Wege.
Du kannst deinen Philodendron erubescens zum Beispiel regelmäßig mit kalkfreiem Wasser besprühen. Aber Achtung: Das erhöht die Luftfeuchtigkeit nur für einen kurzen Moment. Viel effektiver ist es, die Pflanze mit anderen Pflanzen zusammenzustellen, da diese durch ihre Transpiration ein eigenes kleines Mikroklima schaffen. Oder du stellst den Topf auf eine Schale mit Kieselsteinen und Wasser (der Topf darf nicht im Wasser stehen!). Was ich auch liebe: Dusche deinen Philodendron alle paar Wochen mal lauwarm ab. Das entfernt den Staub von den Blättern, wodurch er wieder besser „atmen“ und Licht aufnehmen kann, und simuliert gleichzeitig einen warmen Tropenregen. Du wirst sehen, wie er danach förmlich auflebt und glänzt!
Klettern oder hängen: Die Wuchsform des Philodendron erubescens unterstützen
Hier scheiden sich oft die Geister, aber ich sage dir ganz klar: Dein Philodendron erubescens ist im Herzen ein Bergsteiger! In seiner natürlichen Umgebung nutzt er seine kräftigen Luftwurzeln, um sich an Baumstämmen festzukrallen und dem Licht entgegenzuwachsen. Wenn du ihm zu Hause diese Möglichkeit gibst, wirst du mit deutlich größeren Blättern belohnt. Ein Moosstab ist hier die absolut beste Wahl. Die Luftwurzeln können in das feuchte Moos hineinwachsen und dort zusätzliche Feuchtigkeit und Nährstoffe aufnehmen. Das gibt der Pflanze die nötige Stabilität und das Signal: „Hey, ich bin sicher, ich kann jetzt richtig große Blätter produzieren!“
Wenn du ihn lieber hängen lässt, zum Beispiel in einer Blumenampel, ist das zwar möglich, aber die Blätter werden mit der Zeit eher kleiner bleiben und die Pflanze wirkt oft etwas „müder“. Ich finde es faszinierend zu beobachten, wie die Luftwurzeln des Philodendron erubescens den Stab suchen. Du kannst sie vorsichtig an den Stab leiten oder sie sogar mit etwas Naturgarn locker fixieren, bis sie von selbst Halt finden. Das Klettern entspricht einfach seiner Natur. Außerdem spart es Platz in der Wohnung, wenn er in die Höhe wächst, statt sich in der Breite auszubreiten. Ein gut gepflegter, kletternder Philodendron erubescens kann eine beeindruckende Höhe von zwei Metern und mehr erreichen – ein echtes Statement-Piece für deinen Urban Jungle!
Vermehrung des Philodendron erubescens durch Kopfstecklinge
Du hast dich so sehr in deinen Philodendron erubescens verliebt, dass du am liebsten in jedem Zimmer einen hättest? Kein Problem, die Vermehrung ist wirklich kinderleicht! Am besten gelingt das über Kopf- oder Stammstecklinge. Suche dir einen gesunden Trieb aus, der mindestens zwei bis drei Blätter und – ganz wichtig – mindestens einen sichtbaren Knotenpunkt (Nodie) hat. Das ist die kleine Verdickung am Stamm, aus der oft schon winzige Luftwurzeln herausschauen. Dort sitzen die Wachstumshormone, die wir für die neuen Wurzeln brauchen. Schneide den Steckling mit einem scharfen, desinfizierten Messer etwa einen Zentimeter unterhalb des Knotens ab.
Ich stelle meine Stecklinge vom Philodendron erubescens am liebsten zuerst ins Wasser. Es ist einfach magisch zu beobachten, wie sich nach zwei bis drei Wochen die ersten weißen Wurzelspitzen zeigen. Sobald die Wurzeln etwa fünf Zentimeter lang sind und sich vielleicht schon erste Verzweigungen gebildet haben, kannst du das Baby in die oben beschriebene luftige Erdmischung setzen. Alternativ kannst du den Steckling auch direkt in feuchtes Moos (Sphagnum) legen, was oft noch schneller geht, weil das Moos eine fantastische Belüftung bietet. Achte bei den kleinen Ablegern darauf, dass sie es hell und warm haben, aber auf keinen Fall in der prallen Sonne stehen. So ziehst du dir ganz einfach deine eigene kleine Philodendron-Familie heran!
Typische Probleme: Schädlinge und Krankheiten erkennen und behandeln
Auch wenn der Philodendron erubescens recht robust ist, kann er manchmal Besuch von unerwünschten Gästen bekommen. Die häufigsten Schädlinge sind Spinnmilben, Wollläuse oder Schildläuse. Spinnmilben treten meistens auf, wenn die Luft im Winter zu trocken ist. Du erkennst sie an feinen Gespinsten in den Blattachseln oder an einer silbrigen Sprenkelung der Blätter. Wollläuse sehen aus wie kleine weiße Wattebausche. Wenn du so etwas entdeckst, keine Panik! Wir kriegen das hin. Isoliere die Pflanze zuerst von deinen anderen Schätzen, damit die Schädlinge nicht überwandern.
Ich empfehle dir, die Blätter deines Philodendron erubescens gründlich mit einer Seifen-Spiritus-Lösung abzuwaschen oder bei stärkerem Befall zu einem biologischen Mittel auf Neemöl-Basis zu greifen. Bei Schildläusen hilft oft nur das vorsichtige Abkratzen mit einem Zahnstocher und anschließendes Betupfen mit Alkohol. Ein weiteres Thema sind gelbe Blätter. Hier musst du Detektiv spielen: Sind es die untersten, ältesten Blätter? Dann ist es oft nur der natürliche Alterungsprozess. Werden aber viele Blätter gleichzeitig gelb, ist das meist ein Zeichen für zu viel Wasser. Braune Flecken mit gelbem Rand können auf eine Pilzinfektion hindeuten, oft ausgelöst durch zu hohe Feuchtigkeit bei gleichzeitig schlechter Belüftung. Beobachte deine Pflanze einfach regelmäßig beim Gießen, dann fallen dir Veränderungen schnell auf und du kannst sofort gegensteuern.
Häufig gestellte Fragen zum Philodendron erubescens
Ist der Philodendron erubescens giftig für meine Haustiere?
Ja, das ist ein wichtiger Punkt, den du wissen solltest. Wie fast alle Aronstabgewächse enthält auch der Philodendron erubescens Calciumoxalat-Kristalle in seinen Blättern und Stielen. Wenn dein Hund oder deine Katze (oder auch ein neugieriges Kleinkind) daran knabbert, kann das zu schmerzhaften Reizungen im Mund- und Rachenraum, Schwellungen und Magen-Darm-Beschwerden führen. Ich empfehle dir daher, die Pflanze an einem Ort aufzustellen, der für deine vierbeinigen Freunde unerreichbar ist – zum Beispiel auf einem hohen Regal oder in einer Blumenampel. Sollte doch mal etwas passiert sein, ist der Gang zum Tierarzt immer die sicherste Option. Es ist kein Grund zur Panik, aber Vorsicht ist hier definitiv besser als Nachsicht.
Warum bekommt mein Philodendron erubescens „Tränen“ an den Blattspitzen?
Keine Sorge, deine Pflanze ist nicht traurig! Dieses Phänomen nennt man Guttation. Es tritt meistens auf, wenn du die Pflanze gerade gegossen hast oder die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist. Die Pflanze hat dann mehr Wasser aufgenommen, als sie über die Blätter verdunsten kann. Um den inneren Druck auszugleichen, presst sie das überschüssige Wasser über spezielle Poren an den Blattspitzen und -rändern wieder heraus. Das ist ein völlig natürlicher Vorgang und zeigt dir eigentlich nur, dass die Leitungsbahnen der Pflanze wunderbar funktionieren. Ein kleiner Tipp: Achte darauf, dass diese Tropfen nicht auf empfindliche Holzmöbel fallen, da sie leichte Flecken hinterlassen können. Wenn es sehr extrem auftritt, kannst du die Wassermenge beim nächsten Gießen ein ganz kleines bisschen reduzieren.
Muss ich die Luftwurzeln meines Philodendron erubescens abschneiden?
Ich verstehe, dass die langen, braunen „Tentakel“ manchmal etwas wild aussehen können, aber ich rate dir dringend davon ab, sie einfach abzuschneiden. Die Luftwurzeln erfüllen für den Philodendron erubescens zwei lebenswichtige Aufgaben: Sie geben ihm Halt beim Klettern und sie dienen als zusätzliche Organe zur Aufnahme von Wasser und Sauerstoff aus der Luft. Wenn sie dich optisch stören, kannst du versuchen, sie vorsichtig in das Substrat umzuleiten. Dort verwandeln sie sich mit der Zeit in normale Erdwurzeln und stärken die Pflanze zusätzlich. Nur wenn eine Luftwurzel komplett vertrocknet und abgestorben ist, kannst du sie mit einer sauberen Schere entfernen. Ansonsten gehören sie einfach zu seinem exotischen Look dazu!
Wie oft sollte ich meinen Philodendron erubescens umtopfen?
Das hängt ganz davon ab, wie wohl er sich bei dir fühlt! In der Regel ist es alle zwei bis drei Jahre so weit. Ein deutliches Zeichen ist es, wenn die Wurzeln bereits aus den Abflusslöchern des Topfes herauswachsen oder sich das Substrat nach oben wölbt. Ich topfe meine Philodendren am liebsten im zeitigen Frühjahr (März oder April) um, kurz bevor die große Wachstumsphase beginnt. Wähle den neuen Topf nur etwa zwei bis drei Zentimeter größer im Durchmesser als den alten. Wenn der Sprung zu groß ist, besteht die Gefahr, dass die überschüssige Erde zu lange nass bleibt und die Wurzeln faulen. Beim Umtopfen kannst du auch gleich das alte Substrat vorsichtig von den Wurzeln schütteln und durch meine oben empfohlene Mischung ersetzen.
Kann der Philodendron erubescens auch blühen?
Es ist theoretisch möglich, aber ich muss ehrlich zu dir sein: In der Zimmerhaltung ist das eher eine Seltenheit. Damit ein Philodendron erubescens seine typischen kolbenförmigen Blüten mit dem rötlichen Hochblatt (der Spatha) bildet, müssen die Bedingungen fast perfekt wie im Gewächshaus oder im Urwald sein. Die Pflanze muss dafür meist auch ein gewisses Alter und eine beachtliche Größe erreicht haben. Aber hey, sag niemals nie! Wenn du ihm optimale Lichtverhältnisse, eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit und eine ausgewogene Nährstoffversorgung bietest, überrascht er dich vielleicht eines Tages. Aber auch ohne Blüten ist er mit seinen glänzenden, dunklen Blättern und den roten Akzenten eine absolute Schönheit, oder?
Hi, ich bin Alisa! 🌿
Seit 12 Jahren teste ich Substrate und bekämpfe Spinnmilben, damit du es nicht musst. In meinem Indoor-Labor leben über 140 exotische Arten. Hier teile ich radikal ehrliche Pflegetipps und fundiertes Wissen – ohne Mythen, dafür mit echter Erfahrung aus dem Dschungel-Alltag.
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