TL;DR – Für Eilige:
- Timing ist alles: Topfe deine Monstera idealerweise im Frühjahr um, wenn die Wachstumsphase beginnt und die Pflanze voller Energie steckt.
- Der Mix macht’s: Herkömmliche Blumenerde verdichtet zu stark; nutze einen lockeren Aroid-Mix mit Rinde und Perlit für maximale Sauerstoffzufuhr.
- Wurzel-Respekt: Schneide niemals gesunde Wurzeln weg, sondern leite Luftwurzeln zurück in die Erde, um der Pflanze einen massiven Nährstoff-Boost zu geben.
Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Monstera Umtopfen?
Du kennst diesen Moment sicher: Du schaust deine geliebte Monstera an, die in der Ecke steht und eigentlich prächtig aussieht, aber irgendetwas sagt dir, dass es ihr langsam zu eng wird. Vielleicht hast du Angst, den Topf zu wechseln, weil du befürchtest, die Pflanze zu schockieren oder ihr das empfindliche Wurzelwerk zu beschädigen. Diese Sorge kann ich dir direkt nehmen, denn in Wahrheit ist das Ausharren in einem zu kleinen Topf viel stressiger für deinen grünen Mitbewohner als der Umzug selbst. Wenn Wurzeln bereits unten aus den Abzugslöchern herauswachsen oder sich der Wurzelballen so stark verdichtet hat, dass das Gießwasser einfach durchrauscht, ohne gespeichert zu werden, schreit deine Pflanze förmlich nach mehr Platz. Auch wenn das Wachstum stagniert und trotz Dünger keine neuen Blätter kommen, ist das ein klares Indiz für Platzmangel unter der Erde.
Botanisch gesehen ist das Timing entscheidend für den Erfolg der Maßnahme. Ich empfehle dir dringend, das Monstera Umtopfen in das Frühjahr zu legen, idealerweise zwischen März und Mai. In dieser Zeit erwacht die Natur aus der Winterruhe. Die Tage werden länger, die Lichtintensität nimmt zu und das regt den Stoffwechsel deiner Pflanze massiv an. Die Photosynthese läuft auf Hochtouren und die Pflanze produziert Wachstumshormone, sogenannte Auxine, die jetzt durch die Leitbahnen schießen. Wenn du in dieser energetischen Hochphase umtopfst, kann die Monstera eventuelle kleine Wurzelverletzungen, die beim Umtopfen fast unvermeidbar sind, rasend schnell reparieren. Sie steckt ihre Energie sofort in das Einwurzeln im neuen Substrat.
Würdest du hingegen im tiefsten Winter umtopfen, wenn die Pflanze im Energiesparmodus läuft, wäre das Stress pur. Die Wurzeln wachsen dann kaum, das neue Substrat bleibt zu lange nass, weil die Pflanze weniger Wasser verbraucht, und das Risiko von Wurzelfäule steigt extrem an. Nutze also den natürlichen Rhythmus deiner Pflanze. Sie wird es dir danken, indem sie im neuen Topf sofort loslegt und dich vielleicht schon wenige Wochen später mit einem neuen, riesigen Blatt belohnt. Sieh das Umtopfen nicht als lästige Pflicht, sondern als Startschuss für die nächste Wachstumsexplosion. Wir bereiten ihr quasi das Bett für die neue Saison.
Monstera umtopfen: Welche Erde ist der absolute Gamechanger?
Stehst du auch oft im Gartencenter vor diesen riesigen Stapeln an Erdsäcken und greifst am Ende doch wieder zur Standard-Grünpflanzenerde, weil „Erde eben Erde ist“? Ich muss dich hier leider bremsen, denn das ist einer der häufigsten Fehler, den ich bei meinen Beratungen sehe. Wenn wir uns fragen, beim Monstera umtopfen welche Erde die richtige ist, müssen wir uns den natürlichen Lebensraum deiner Pflanze anschauen. Monsteras sind Hemiepiphyten. Das bedeutet, sie wachsen in der Natur oft an Bäumen empor oder kriechen über sehr lockeren Waldboden, der aus Ästen, Laub und verrottendem organischen Material besteht. Ihre Wurzeln sind es gewohnt, von Luft umspült zu werden. Normale Blumenerde aus dem Baumarkt ist meist auf Torfbasis, sehr fein und speichert Wasser extrem lange. Das Problem dabei ist, dass diese Erde mit der Zeit zusammensackt und sich verdichtet.
Wenn sich die Erde verdichtet, drückt sie die Sauerstofftaschen im Boden zu. Ohne Sauerstoff an den Wurzeln können diese aber nicht atmen – ja, Wurzeln brauchen Sauerstoff! Passiert das nicht, entsteht ein anaerobes Milieu, in dem sich Fäulnisbakterien pudelwohl fühlen. Das Ergebnis ist Wurzelfäule, der Endgegner für jeden Pflanzenfan. Deshalb mische ich mein Substrat immer selbst und das empfehle ich dir auch von ganzem Herzen. Wir brauchen einen sogenannten „Aroid Mix“ (Aronstabgewächs-Mix). Die Basis kann eine hochwertige, torffreie Kokoserde sein, aber das ist nur der Anfang.
Der wichtigste Bestandteil für die Struktur ist Pinienrinde. Diese groben Rindenstücke sorgen dafür, dass zwischen den Wurzeln immer Hohlräume bleiben. Dazu gebe ich Perlit, das sind diese kleinen weißen Vulkangesteins-Krümel, die die Drainage verbessern und dafür sorgen, dass überschüssiges Wasser sofort abfließen kann. Wenn du es richtig gut meinen willst, mischst du noch etwas Zeolith oder Bims dazu, das speichert Nährstoffe und gibt sie langsam ab. Und für die Nährstoffversorgung kommt eine Handvoll Wurmhumus mit in den Mix. Wenn du deine Monstera in diesen groben, luftigen Mix setzt, wirst du merken, dass das Wasser beim Gießen viel schneller durchläuft. Das ist gewollt! Die Wurzeln können sich in den groben Stücken festklammern, bekommen aber gleichzeitig immer genug Luft. Das simuliert den tropischen Waldboden perfekt und verhindert fast garantiert, dass deine Pflanze „nasse Füße“ bekommt. Es ist ein kleiner Mehraufwand beim Mischen, aber der Unterschied im Wurzelwachstum ist gigantisch.
Beim Monstera Umtopfen die Wurzeln schneiden – ja oder nein?
Das ist eine Frage, die mir fast täglich gestellt wird, und ich verstehe die Unsicherheit total. Man hat die Pflanze aus dem Topf geholt, hält diesen massiven Ballen in der Hand und fragt sich, ob man da unten mal „aufräumen“ sollte. Sollte man beim Monstera umtopfen Wurzeln schneiden oder lässt man lieber alles so, wie es ist? Hier müssen wir ganz strikt unterscheiden zwischen gesunden Wurzeln und kranken Wurzeln. Grundsätzlich gilt in der Pflanzenpflege: Die Wurzeln sind das Kapital deiner Pflanze. Hier nimmt sie Wasser und Nährstoffe auf, hier speichert sie Energie. Jede gesunde Wurzel, die du abschneidest, ist ein Verlust an Kraft und Versorgungskapazität. Deshalb rate ich dir dringend davon ab, einfach pauschal Wurzeln einzukürzen, nur damit die Pflanze wieder in den gleichen Topf passt. Das nennt man „Root Pruning“, und das ist etwas für Bonsai-Profis, aber nichts für eine Monstera, die groß und stark werden soll.
Anders sieht die Sache aus, wenn du beim Ausklopfen der alten Erde bemerkst, dass Wurzeln dunkelbraun, schwarz oder matschig sind. Wenn du leicht an einer Wurzel ziehst und sich die äußere Hülle wie ein nasser Schlauch abziehen lässt und nur ein dünner Faden übrig bleibt, dann haben wir es mit Wurzelfäule zu tun. In diesem Fall – und wirklich nur dann – musst du zum Skalpell greifen. Diese fauligen Stellen sind Herde für Bakterien und Pilze, die sich sonst auf das gesunde Gewebe ausbreiten würden. Nimm eine scharfe, desinfizierte Schere (einfach mit Alkohol abwischen oder kurz abflammen) und schneide alles Matschige großzügig bis ins gesunde, feste, helle Gewebe weg. Das ist wie eine Operation, die das Leben deiner Pflanze rettet.
Wenn du jedoch nur einen extrem dichten Ringelwuchs (Drehwurzeln) am Topfboden siehst, der gesund und hell aussieht, schneide ihn bitte nicht ab. Versuche stattdessen, diesen Wurzelknoten mit deinen Fingern ganz behutsam zu lockern und „aufzudröseln“. Wir wollen die Wurzeln entwirren, damit sie im neuen Topf wieder nach außen und unten wachsen können, statt sich weiter im Kreis zu drehen. Wenn dabei mal eine kleine Feinwurzel reißt, ist das kein Weltuntergang, das regt sogar die Verzweigung an. Aber vermeide große Schnitte an den Hauptwurzeln. Eine offene Schnittstelle unter der Erde ist immer eine Eintrittspforte für Erreger. Wenn du schneiden musstest, lass die Pflanze ruhig eine Stunde an der Luft liegen, damit die Schnittstellen antrocknen können, bevor sie in die neue, vielleicht noch feuchte Erde kommt. Dein Ziel ist Erhalt, nicht Reduktion.
Wohin mit den Luftwurzeln beim Monstera Umtopfen?
Vielleicht sieht deine Monstera inzwischen auch aus wie ein kleines Monster, das seine Tentakel in alle Richtungen ausstreckt. Diese langen, braunen, oft verholzten Stränge, die aus dem Stamm wachsen, sind Luftwurzeln. Viele Anfänger finden sie optisch störend und greifen zur Schere. Bitte tu das nicht! Wenn wir uns das Thema Monstera umtopfen Luftwurzeln ansehen, müssen wir verstehen, warum die Pflanze diese bildet. In ihrer tropischen Heimat nutzt die Monstera diese Wurzeln, um sich an Urwaldriesen festzuhalten und um Feuchtigkeit direkt aus der schwülen Luft aufzunehmen. Sie sind ein Zeichen dafür, dass deine Pflanze vital ist und ihrem natürlichen Klettertrieb nachgehen möchte. Sie einfach abzuschneiden, nimmt der Pflanze eine wichtige Versorgungsleitung und Stabilität.
Der geniale Trick beim Umtopfen ist nun folgender: Wir nutzen diese Luftwurzeln, um der Pflanze einen massiven Wachstumsschub zu geben. Luftwurzeln haben die faszinierende biologische Eigenschaft, dass sie sich in Erdwurzeln transformieren können, sobald sie dauerhaften Kontakt mit Substrat haben. Sie bilden dann feine Haarwurzeln aus und beginnen, Wasser und Nährstoffe aus dem Boden zu ziehen, statt nur Feuchtigkeit aus der Luft. Das bedeutet für deine Monstera: Mehr „Münder“, mit denen sie essen kann! Wenn du deine Pflanze also in den neuen, größeren Topf setzt, versuche behutsam, die langen Luftwurzeln, die lang genug sind, mit in den Topf zu leiten. Biege sie vorsichtig nach unten in die neue Erde.
Sei dabei bitte sehr sanft, denn obwohl sie robust aussehen, können sie brechen. Sollten sie zu starr sein, zwinge sie nicht. Aber die flexiblen Exemplare kannst du wunderbar eingraben. Du wirst beobachten, dass die Pflanze in den Monaten nach dem Umtopfen deutlich kräftigere Blätter schiebt und vielleicht sogar die ersten Fenster (Fenestrierung) in den Blättern zeigt, wenn sie das vorher noch nicht getan hat. Das liegt daran, dass das Wurzelsystem durch das Eingraben der Luftwurzeln plötzlich viel leistungsfähiger ist. Du integrierst also die wilde Natur der Pflanze in dein Pflegeritual, anstatt gegen sie zu arbeiten. Sollten Luftwurzeln zu lang für den Topf sein und wild durch den Raum wachsen, kannst du sie auch einfach in ein Glas Wasser neben dem Topf hängen lassen – auch das liebt die Monstera. Aber das Eingraben beim Umtopfen ist die nachhaltigste Lösung für eine gesunde Pflanze.
Monstera umtopfen und die richtige Rankhilfe integrieren
Jetzt, wo wir die Erde und die Wurzeln geklärt haben, müssen wir über die Haltung sprechen. Eine Monstera ist keine Pflanze, die von Natur aus aufrecht steht wie ein Baum. Sie ist eine Kletterpflanze, eine Liane. Ohne Stütze wird sie irgendwann zur Seite kippen und über den Boden kriechen. Das ist ihr Instinkt: Sie sucht den Schatten am Waldboden, um einen Baumstamm zu finden, an dem sie ins Licht klettern kann. Wenn wir die Monstera umtopfen Rankhilfe aber ignorieren, bekommen wir ein unordentliches Gewirr und oft kleinere Blätter. Warum? Weil die Pflanze „denkt“, sie sei noch am Boden und hat noch keinen Baum gefunden. Erst wenn sie klettern darf, produziert sie die riesigen, geschlitzten Blätter, die wir so lieben.
Das Umtopfen ist der perfekte, eigentlich der einzige vernünftige Zeitpunkt, um einen Moosstab oder eine Kokosstütze zu integrieren. Wenn du versuchst, den Stab später in die feste Erde zu rammen, verletzt du garantiert dicke Hauptwurzeln. Setze den Stab also zuerst in den leeren neuen Topf, ganz nach unten auf den Boden, und fülle erst dann etwas Erde ein, um ihn zu stabilisieren. Dann platzierst du die Monstera so nah wie möglich an diesem Stab. Hier kommt ein wichtiges Detail, das viele übersehen: Die Monstera hat eine „Vorderseite“ und eine „Rückseite“. Die Blätter richten sich alle in eine Richtung (zum Licht), und auf der anderen Seite des Stammes kommen die Luftwurzeln heraus. Das ist der „Rücken“ der Pflanze.
Dieser Rücken muss an den Moosstab. Fixiere den Stamm (nicht die Blattstiele!) mit Pflanzenbinder oder Klettband am Stab. Wenn du einen echten Moosstab verwendest, den du feucht hältst, kannst du die Luftwurzeln sogar dazu animieren, direkt in den Stab hineinzuwachsen. Das ist die Königsklasse! Die Pflanze verankert sich dann wie in der Natur am „Baum“ und zieht Feuchtigkeit aus dem Moos. Das Ergebnis ist eine aufrechte, stolze Form und Blätter, die mit jedem neuen Austrieb größer werden. Ein einfacher Bambusstecken reicht bei großen Monsteras oft nicht aus, da er zu glatt ist. Investiere in eine dicke, stabile Rankhilfe, denn deine Monstera wird schwer werden. Wenn du das jetzt beim Umtopfen fest verankerst, hast du für die nächsten zwei Jahre Ruhe und eine glückliche Pflanze, die sich sicher und gestützt fühlt.
Häufige Fragen
Wie viel größer sollte der neue Topf sein?
Ich weiß, die Versuchung ist groß, die Monstera direkt in einen riesigen Kübel zu pflanzen, damit man „erstmal Ruhe hat“. Aber ich rate dir dringend davon ab. Wähle einen Topf, der im Durchmesser nur etwa 2 bis maximal 4 Zentimeter größer ist als der alte. Warum so pingelig? Wenn der Topf zu groß ist, hast du zu viel „leere“ Erde um den Wurzelballen herum. Diese Erde speichert Wasser, das von den Wurzeln noch gar nicht erreicht und getrunken werden kann. Das führt dazu, dass das Substrat tagelang nass bleibt, was die Sauerstoffzufuhr blockiert und Wurzelfäule begünstigt. Wir wollen, dass die Wurzeln den neuen Raum relativ zügig durchwurzeln können. Ein kleiner Schritt in der Topfgröße ist also ein riesiger Schritt für die Pflanzengesundheit.
Muss ich die Monstera nach dem Umtopfen sofort gießen?
Ja, das sogenannte „Angießen“ ist ein sehr wichtiger Schritt, den du nicht auslassen solltest. Durch das Wasser setzt sich das neue, lockere Substrat und umschließt die Wurzeln. Es schließt große Luftlöcher, in denen die Wurzeln sonst austrocknen könnten, ohne die Erde dabei zu stark zu verdichten (vorausgesetzt, du hast unseren Aroid-Mix benutzt!). Gieße so lange, bis das Wasser unten aus dem Topf läuft. Danach ist es aber wichtig, das überschüssige Wasser aus dem Übertopf oder Untersetzer wegzuschütten. Die Pflanze darf nicht im Wasser stehen. Nach diesem ersten Angießen warte mit dem nächsten Gießen, bis die obersten Zentimeter der Erde wieder angetrocknet sind.
Ab wann darf ich nach dem Umtopfen wieder düngen?
Hier ist Geduld gefragt. Die frische Erde (auch wenn du sie selbst gemischt hast und Wurmhumus oder eine Basis-Erde nutzt) ist in der Regel bereits mit Nährstoffen „vorgedüngt“. Wenn du jetzt sofort noch Flüssigdünger dazugibst, riskierst du eine Überdüngung. Die im Boden gelösten Salze können so konzentriert sein, dass sie die empfindlichen Wurzelhaare verbrennen. Man nennt das auch „Verbrennungen durch Salzstress“. Ich empfehle dir, deiner Monstera nach dem Umtopfen eine Dünger-Pause von etwa 6 bis 8 Wochen zu gönnen. In dieser Zeit findet sie genug Nahrung im frischen Substrat. Danach kannst du langsam wieder mit deiner gewohnten Düngeroutine starten.
Plastiktopf oder Tontopf – was ist besser für die Monstera?
Das ist eine Glaubensfrage, aber beide haben physikalische Vor- und Nachteile. Der klassische Plastiktopf (Innertopf) hält die Feuchtigkeit länger und ist leichter zu reinigen. Wenn du dazu neigst, das Gießen mal zu vergessen, ist Plastik verzeihender. Der unglasierte Tontopf (Terrakotta) hingegen ist porös. Wasser verdunstet auch über die Topfwände. Das ist fantastisch für die Belüftung der Wurzeln und verhindert Staunässe fast automatisch, bedeutet aber auch, dass du öfter gießen musst. Da Monsteras es gerne luftig mögen, ist Ton super, aber die Wurzeln können sich manchmal an der rauen Wand festklammern, was das nächste Umtopfen erschwert. Ich persönlich nutze für Monsteras gerne Plastiktöpfe mit vielen Löchern und stelle sie in schöne Übertöpfe.
Meine Monstera lässt nach dem Umtopfen die Blätter hängen – was tun?
Keine Panik, das ist oft der sogenannte „Umtopfschock“. Auch wenn du noch so vorsichtig warst, wurden feine Haarwurzeln beschädigt und die Pflanze muss sich erst an die neue Umgebung, den neuen pH-Wert der Erde und die veränderten Druckverhältnisse gewöhnen. In dieser Phase kann sie das Wasser noch nicht optimal aufnehmen, weshalb der Zelldruck in den Blättern kurzzeitig sinkt – sie hängen. Stelle die Pflanze jetzt nicht in die pralle Mittagssonne, sondern gib ihr einen hellen, aber geschützten Platz ohne Zugluft. Sorge für eine hohe Luftfeuchtigkeit, das hilft ihr, weniger Wasser über die Blätter zu verdunsten. Meist erholt sie sich innerhalb von ein bis zwei Wochen von ganz alleine.
Hi, ich bin Alisa! 🌿
Seit 12 Jahren teste ich Substrate und bekämpfe Spinnmilben, damit du es nicht musst. In meinem Indoor-Labor leben über 140 exotische Arten. Hier teile ich radikal ehrliche Pflegetipps und fundiertes Wissen – ohne Mythen, dafür mit echter Erfahrung aus dem Dschungel-Alltag.
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